Fehler passieren. Das ist menschlich. Aber wer darüber spricht, zeigt Schwäche – oder macht sich verdächtig.
Verzweifelte Führungskräfte versuchen dann manchmal, eine echte Fehlerkultur zu schaffen: Offen über Probleme sprechen, Ursachen klären, gemeinsam lernen. Das gefährliche Ergebnis: Vertrauen. Entwicklung. Weniger Wiederholungsfehler.
Das darf nicht passieren.
Mit dieser Checkliste sorgst du dafür, dass Fehler lieber verwaltet als verhindert werden.
- Bezeichne Fehler als „Einzelfälle“ – und hake sie schnell ab, ohne Ursachen zu hinterfragen.
- Finde den Schuldigen – und mach’s öffentlich. Das stärkt die Verantwortungskultur.
- Sorge für komplexe Prozesse, bei denen nie klar ist, wer eigentlich verantwortlich ist.
- Lass Fehlerberichte direkt an die Geschäftsführung gehen – so traut sich keiner, welche zu schreiben.
- Verlange lückenlose Dokumentation – aber lies sie nie.
- Vermeide regelmäßige Auswertung von Fehlern – kostet nur Zeit.
- Etabliere ein „Lessons Learned“-Format – und schaffe es direkt wieder ab.
- Belohne Fehlervermeidung – indem du riskante Themen einfach nicht anfasst.
- Mache konstruktives Feedback zur Einbahnstraße: von oben nach unten.
- Verwandle Feedbackrunden in Selbstbeweihräucherung. Niemand will schlechte Stimmung.
Fazit für ambitionierte Führungskräfte:
Fehlerkultur funktioniert am besten, wenn alle sagen, dass sie wichtig ist – aber keiner sich daran hält.







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