Entscheidungen sind gefährlich. Sie beenden Diskussionen, zwingen zu Verantwortung und verhindern, dass man sich später rausreden kann. Zum Glück gibt es viele Wege, um Entscheidungen systematisch zu vermeiden.
Verzweifelte Führungskräfte versuchen manchmal, durch klare Strukturen und Prozesse für Entscheidungswege, Rollen und Befugnisse zu sorgen.
Mit dem katastrophalen Ergebnis: Dinge werden plötzlich entschieden – und sogar umgesetzt. Wer will das schon?
Mit dieser Checkliste sorgst du dafür, dass Entscheidungen gar nicht erst entstehen:
- Gründe einen Arbeitskreis. Wenn alle beteiligt sind, fühlt sich keiner verantwortlich.
- Sag: „Wir brauchen mehr Informationen.“ Und wiederhole das, bis alle vergessen haben, worum es ging.
- Verweise auf die Führungsebene. Oder noch besser: auf andere Teams. Starte eine Umfrage im Unternehmen. Ergebnisse: irrelevant – Hauptsache, es dauert.
- Halte regelmäßig Meetings zur Entscheidungsfindung – aber ohne Ergebnis.
- Verlange ein Pro & Contra-Dokument mit mindestens 12 Seiten. Danach: vertagen.
- Lass die Entscheidung delegieren – am besten an jemanden ohne Durchsetzungskraft.
- Frag möglichst viele Menschen nach ihrer Meinung. Je mehr Meinungen, desto einfacher die Entscheidung: nämlich keine.
- Sprich von „gemeinsamer Verantwortung“. Das klingt besser als „niemand entscheidet was“.
- Wenn jemand eine Entscheidung trifft, frag: „Ist das überhaupt deine Aufgabe?“
- Stell sicher, dass es kein klares Ziel gibt. Ohne Ziel kann man auch nicht entscheiden, was richtig ist.
Fazit für ambitionierte Führungskräfte:
Entscheidungen sind wie heiße Kartoffeln: Wer sie zu lange hält, verbrennt sich. Besser: Weitergeben, vertagen, zerreden. Denn was nie entschieden wird, kann auch nicht schiefgehen.







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